Wir fahren im Linienbetrieb

 

Uns ist es wichtig, dass bei Ausstellungen auf unserer Anlage trotz ihrer Größe auf allen Teilen Betrieb stattfindet. Deshalb fahren wir im Linienbetrieb, wenn die komplette Anlage aufgebaut ist. 

Aktuelles Liniennetz
Seit wir unser "Zielnetz 2016" mit den Neubaustrecken zum Pettuspark und zur Wasserburg umgesetzt haben, verkehren folgende sechs Straßenbahnlinien auf unserer Anlage:

Linie  1  Busbahnhof - Brunowerke
Linie  2  Fernsehturm - Markt
Linie  3  Südstadt - Michelhausen
Linie  4  Waldklinik - Pettuspark
Linie  5  Brunowerke - Wasserburg
Linie 11 Schlossplatz - Dörfli

Zusätzlich gibt es noch eine Stadtbuslinie (Faller Car System) zwischen Braunschweiger Platz und Pettuspark. 

 

Wenn die neue Straßenbahnstrecke zum Schlossgarten-Center ihren Betrieb aufnimmt und damit die Strecke zum Fernsehturm ersetzt, wird es aus betrieblichen Gründen nochmals Linienänderungen geben. Die Linie 2 fährt dann zwischen Schlossplatz und Markt, die Linie 11 zwischen Schlossgarten-Center und Dörfli. Die Linie 11 wird damit auf beiden Seiten Stumpfendstellen haben, womit sich der zwingende Einsatz von Zweirichtungsfahrzeugen weiterhin auf eine Linie beschränkt. Außerdem wird die Stadtbuslinie über den Braunschweiger Platz hinaus bis zum Schlossgarten verlängert.

Ehemaliges Liniennetz
Vor dem "Zielnetz 2016" fuhren fünf Straßenbahnlinien auf folgenden Strecken:

Linie 1 Busbahnhof - Michelhausen
Linie 2 Fernsehturm - Markt
Linie 3 Südstadt - Brunowerke
Linie 4 Südstadt - Waldklinik
Linie S Busbahnhof - Dörfli

Die Linie S war eine Schnelllinie, die nicht an allen Haltestellen hielt. Mit zunehmender Anlagengröße wurde es schwieriger, zeitgleich zwei Straßenbahnzüge zu steuern, weshalb die Linie S aufgegeben wurde und durch die kürzere Linie 11 ersetzt wurde.

Betriebsstörungen und Unfälle

Auch im Modellbetrieb kommt es regelmäßig zu Zwischenfällen: Entgleisungen, Auffahrunfälle, Flankenfahrten oder auch Frontalzusammenstöße, die zum Glück ohne ernste Folgen bleiben, sorgen für Unterbrechungen des Linienbetriebs.

+++ Meldung vom 22. 01.2017 - Bahn an Haltestelle entgleist +++ 

Fast wäre es auf dem 2. Osterholzer Modellbahntag kurz vor Ausstellungsende zu einer Tragödie gekommen. Ein stadteinwärts fahrender Gelenkzug entgleiste am Übergang zweier Anlagenteile kurz vor dem neuen Depot an der dort befindlichen Haltestelle. Er fuhr direkt auf den Fahrgastunterstand zu, indem sich eine Gruppe wartender Ordensschwestern befand. Die frommen Frauen hatten glücklicherweise einen guten Draht nach oben und ihr Schutzengel machte einen guten Job. Wie durch ein Wunder kam niemand zu Schaden. Zur technischen Hilfeleistung rückte eine Feuerwehr (ferngesteuertes H0-Modell) mit Alarm von der Wache Schweriner Straße aus. Als Unfallursache wurde die schlechte Gleislage festgestellt.

+++ Meldung vom 28.10.2016 - Bahn fährt auf "unsichtbarem Gleis" +++ 

Aus unerklärlichen Gründen entgleiste eine Straßenbahn während der Veranstaltung "Eurospoor" in Utrecht und fuhr wie auf unsichtbaren Schienen durch das Tor der Brauerei. Interessanterweise fuhren früher tatsächlich Güterstraßenbahnen durch das Tor hindurch. Es existieren auch noch Gleisreste, diese haben aber schon lange keine Verbindung mehr zum Straßenbahnnetz. Der Unfall ging glücklicherweise glimpflich aus, denn es waren weder Verletzte, noch Schäden an der Bahn zu beklagen. Die Unfallursache ließ sich nicht ermitteln. Experten des Verkehrsbetriebes untersuchten die Unfallstelle eingehend, konnten aber keinen technischen Defekt feststellen und anhand der Auswertung des Fahrtenschreibers konnte auch ein Fahrfehler ausgeschlossen werden

+++ Meldung vom 04.09.2016 - Bahnen stoßen frontal zusammen +++ 

Während der Modellbahntage im Hannoverschen Straßenbahnmuseum (HSM) kam es an der Haltestelle "Marientor" zu einem Frontalzusammenstoß zweier Straßenbahnen. Eine stadteinwärts fahrende Bahn fuhr auf der unmittelbar vor der Haltestelle liegenden Weiche mit dem ersten Drehgestell geradeaus auf das Gegengleis, anstatt nach rechts abzubiegen. Dadurch stieß sie mit der dort wartenden Bahn zusammen. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt und auch der Sachschaden hielt sich, entgegen erster Befürchtungen, in Grenzen. Als Unfallursache wurde technisches Versagen angenommen, da es sich bei der Weiche um eine so genannte "Federweiche" handelt. Diese liegt stets in der vorgesehenen Lage (in diesem Fall nach rechts) und wird von der Bahn aus der Gegenrichtung einfach aufgedrückt, um direkt danach mittels Federkraft wieder in ihre Regellage zurückzukehren. Warum die Bahn trotz korrekt liegender Weiche falsch fuhr, konnte nicht abschließend geklärt werden

+++ Meldung aus 2016 - Unfall bei Probefahrt auf Neubaustrecke +++
Bei Probefahrten an der Wasserburg kam es zu einer Flankenfahrt. Dieser Unfall ereignete sich bereits vor Eröffnung der neuen Straßenbahnstrecke. Dabei entgleiste eine der beiden Bahnen. Es entstand nur geringer Sachschaden. Die Unfallursache ist auf Unaufmerksamkeit der Fahrer zurückzuführen. Die Signalanlagen waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht in Betrieb.

+++ Meldung vom 26.04.2015 - Straßenbahnunfall auf Klappbrücke +++ 

Während der Veranstaltung „Kleine Bahn - Ganz Groß 2015" kam es zwischen den Haltestellen "Markt" und "Gaswerk" zu einem spektakulären Straßenbahnunfall. Der Fahrer eines Gelenkwagens übersah einen vor der Klappbrücke wartenden Solo-Triebwagen und fuhr mit hohem Tempo auf diesen auf. Der kleine zweiachsige Triebwagen wurde durch die Wucht des Aufpralls regelrecht aus den Schienen katapultiert und stellte sich quer. Der Gelenkwagen schob den Zweiachser noch ein Stück vor sich her, bis sich dessen Kupplungen zwischen Geländer und Fahrleitungsmasten verhakten und die Unfallfahrzeuge unvermittelt stoppte. Die Klappbrücke hatte sich zum Unfallzeitpunkt gerade wieder geschlossen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt und es entstand kein nennenswerter Sachschaden an den Fahrzeugen. Die Unfallursache ist auf menschliches Versagen zurückzuführen. Zeitgleich trieb auch ein Pkw im Wasser, der von Kräften der Feuerwehr sowie der Wasserrettung geborgen wurde. Der Pkw war allerdings nicht an dem Unfall beteiligt, sondern es handelte sich hierbei um eine Übung, die zuletzt im Jahre 2012 durchgeführt wurde. Diese alle drei Jahre stattfindende Übung scheint unter keinem guten Stern zu stehen, denn auch 2012 ereignete sich zeitgleich ein Straßenbahnunfall an der selben Stelle. Damals drohte ein Straßenbahnzug in den Fluss zu stürzen.

+++ Meldung vom 26.04.2015 - Zweite Entgleisung an einem Tag +++

Vom Opfer zum Täter könnte man meinen, denn derselbe Triebwagen, der nur wenige Stunden vorher schuldlos in einen Unfall verwickelt wurde, verursachte in der Schlachthofstraße eine Flankenfahrt. Verletzt wurde bei diesem Unfall zum Glück niemand und es entstand auch kein großer Sachschaden. Als Unfallursache wurde Bremsversagen ermittelt. Das zum Unfallereignis führende technische Problem konnte von Sachverständigen zweifelsfrei festgestellt werden: Der mit einem Powerpack ausgestattete Wagen verlor den Stromkontakt zur Oberleitung oder den Schienen, vermutlich aufgrund von Verschmutzung. Dadurch ließ sich das Fahrzeug nicht mehr digital steuern und die vom Fahrer eingeleitete Bremsung blieb wirkungslos. Während der Gelenkwagen, dem der Zweiachser in die Flanke fuhr, in den Gleisen blieb, sprang der Rekowagen zum zweiten Mal an diesem Tag aus den Schienen.

+++ Meldung vom 02.06.2012 - Knapp der Katastrophe entgangen +++ 

Nur knapp einer Katastrophe sind die Fahrgäste einer Straßenbahn während der Veranstaltung „Kleine Bahn - Ganz Groß 2012" entgangen. Aus unerklärlichen Gründen stoppte der Straßenbahnfahrer nicht vor der geöffneten Klappbrücke. Obwohl die Straße durch eine Ampel und Schranke gesperrt war, überfuhr er das Rotlicht, durchbrach die Schranke und fuhr geradewegs auf das Wasser zu. Geistesgegenwärtig bediente ein Fahrgast die Notbremse und brachte so die Bahn in letzter Sekunde zum Stehen, kurz bevor sie in die Fluten gestürzt wäre. Die Bergungsarbeiten mussten mit äußerster Vorsicht durchgeführt werden, denn der Triebwagen hing mit der vorderen Hälfte über dem Wasser und drohte jederzeit in den Fluss zu stürzen. Allein durch das Gewicht des Beiwagens wurde dies verhindert, jedoch bestand die Gefahr, dass die Kupplung dem enormen Druck nicht standhielt. Glücklicherweise kam bei diesem Unfall niemand ernsthaft zu Schaden, obwohl einige Fahrgäste einen Schock erlitten hatten. Ersten Gerüchten zufolge wurde außerdem ein Pkw durch die Bahn in den Fluss geschleudert, denn zeitgleich trieb auch ein Auto im Wasser. Anderen "Augenzeugen" zufolge versuchte dieser Pkw die Bahn mit hohem Tempo zu überholen und raste direkt in das Wasser. Der Pkw war allerdings nicht an dem Unfall beteiligt, wie uns Stadtrat, Katastrophenschutz und Wasserschutzpolizei bestätigten, sondern es handelte sich hierbei um eine gemeinsame Übung von Feuerwehr und Wasserrettung, die alle drei Jahre stattfindet. Der Unfall ist auf menschliches Versagen zurückzuführen. Ob der Straßenbahnfahrer abgelenkt war oder aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht in der Lage war, die notwendige Bremsung einzuleiten, ist zur Stunde noch unklar.

+++ Meldung vom 26.02.2012 - Entgleisung in der Altstadt +++ 

In der Altstadt, direkt neben der historischen Stadtmauer, kam es bei der Fahrt über eine Weiche zu einer Entgleisung. Die Unfallursache konnte nicht zweifelsfrei festgestellt werden, da weder ein technischer Defekt an der Weiche vorlag, noch die Straßenbahn zu schnell unterwegs war. Bei dem entgleisten Fahrzeug handelt es sich um die mit einer Frontkamera ausgestattete Bahn des Typs BOMBARDIER FLEXITY CLASSIC.

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Letzte Aktualisierung am 20.08.2017